auf dem Weg des Lebens

Rumms! Da war es da, das kreative Tief. Ein Problem, was viele Künstler kennen. Was mache ich? Wie mache ich es? Aber halt….was denn überhaupt? Das hat doch sonst immer geklappt! Was ist denn hier bloß los?! Und mit einem Mal liegt die Kamera in der Ecke, der PC bleibt aus, aber der Kopf arbeitet weiter, auf der Frage nach dem ‚Warum?‘ Bringt mich das weiter? Nein! Also was machen, bei so einer verzweifelnden Lage. Nichts was mich unter Druck setzt. Haha… Aber das ist gar nicht so einfach. Denn dann siehst du dort ein wunderschön, kreatives, durchdachtes Werk eines Fotografen, dort eine Werbung mit perfekt abgestimmten Szenerien…einfach überall Lachen dich die schönsten Bilder an und wer steckt dahinter?…nicht Du! Und da war es wieder, das ‚Warum nur?‘. Da muss doch mal etwas sein…

Tja, doch dann sollte man mal überlegen, wie es dazu kommen konnte. Wir streben natürlich immer nach dem Höchsten. Eine ganz normale menschliche Sache, nur eben manchmal nicht ganz förderlich. Also was sagt mir das? Ich muss mich mal wieder erden, auf den Boden der Tatsachen zurück kommen und letztendlich darauf besinnen, was ich wirklich will. Meinen Stil vor Augen rufen, die Art und Weise wieder neu erforschen und einfach in mich horchen. Nicht verzweifelt sein. Nein, dankbar über die Möglichkeit sein, tolle Werke betrachten zu dürfen. Inspiration daraus schöpfen.UND WEITERMACHEN, wenn es soweit ist.

Manchmal ist es einfach notwendig, den Weg zu sich selbst zu finden. Zumindest ein Stück vorwärts zu kommen. Ruhiger werden. Die Gesundheit in den Vordergrund rücken, da wir diese beim Streben nach Erfolg, meistens zurück stellen. Ein Punkt der auch mir leider sehr bewusst geworden ist. Doch aus Situationen und Begegnungen lernt der Mensch und daher gilt nur eins im Leben…nicht aufgeben, nach vornschauen und aus jedem Tag das Beste machen.

Eure Susan

 

PS. 3/4 des Textes habe ich bereits im November 2017 verfasst, aus einer Laune heraus, um einfach mal etwas loszuwerden. Er wurde beiseite gelegt und es hat mir damals für den Moment geholfen. Nun ist ein knappes viertel Jahr vergangen und es ist viel passiert. Dennoch unterschreibe ich die Worte noch mal ganz genauso. Ich habe viel gelernt in der Zeit, vor allem über mich selbst. Ich schaue nun nach vorn auf ein aufregendes Jahr 2018 und bin jetzt schon gespannt, was ich in einem Jahr darüber denke. 🙂

3 Comments

  1. Patrick Illhardt

    Hallo,

    kreative Tiefs gehören dazu, wir sind Menschen und können nicht immer auf hohem Niveau performen. Ruhig bleiben hilft aber auf jeden Fall. Viele setzen sich aber auch selber unter Druck, das fängt schon beim täglichen posten (marketing) an. Da ist man irgendwann nur noch gehetzt. Das hat mich am Ende in meine erste große Krise gestürzt.

    Seit dem mir das egal ist, geht wesentlich, wirklich wesentlich besser =)

    Gruß Patrick

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      1. Patrick Illhardt

        Ja, am Anfang ging das noch ganz gut aber irgendwann ist das Archiv erschöpft und dann fängst du an zu rudern, ich hab da echt gekämpft und erst als ich das gelassen habe, ging es wieder aufwärts, mit mir und auch wieder mit meinen Bildern =)

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